Gotteslob - Nr. 220 | Gotteslob - Ideen für Familien | Erzbistum Köln

Nr. 220 – Die Nacht ist vorgedrungen

Gespraech  Impuls

 

 

Furcht vor Dunkelheit kennen fast alle Menschen. Da gibt es die Angst vor der Nacht, weil die Wege und Straßen nur schwer zu erkennen und unübersichtlich sind. Oder die Angst vor dem Monster, dass da vielleicht unterm Bett wohnt und sich des Nachts in die Träume schleicht. Als Dunkelheit werden auch schwere Lebenssituationen empfunden: Krankheits- oder Beziehungsschmerz, Trauer, materielle wie ideelle Not und sicher auch das Erleben von Schuld oder Unrecht.

Die Adventszeit erinnert daran: in genau diese Dunkelheiten menschlichen  Lebens kommt Gott. Im Vertrauen auf sein Da-Sein kann der Mensch den Schwierigkeiten seines Lebens begegnen.

 

Malen_Basteln  Basteln

 

 

Der Bastelvorschlag macht deutlich: manchen Schwierigkeiten  und Unebenheiten des Lebens kann man selber begegnen, kann sie 'in den Griff' bekommen, wenn man die von Gott geschenkten Fähigkeiten einsetzt.

 

Man braucht:

 

• Ein (kantiges) Stück Speckstein aus dem Bastelladen oder ein (unebenes) Aststück aus dem Garten

• Feile oder Raspel und Schmirgelpapier in unterschiedlicher Körnung

 

Und so geht es:

 

• Jede/r wählt ein noch unbearbeitetes Stück Stein oder Ast aus.

• Die Ecken und Kanten werden befühlt und betrachtet. Können sie für etwas stehen, was mein Leben kantig, rau, uneben macht?

• Nun wird das ausgewählte Stück zunächst mit der groben Raspel, danach mit Feile und Schmirgelpapier immer feiner geglättet, bis es weich und anschmiegsam ein 'Handschmeichler' wird.

• In der Hosentasche kann der Handschmeichler bei schwierigen Situationen ein bisschen Sicherheit geben, etwas sein, 'an dem man sich festhalten kann'.

 

Übrigens: mit einer Ringschraube und einem Lederbändchen versehen wird der Handschmeichler auch zu einem schönen Geschenk für Oma, Opa, Tante, Onkel...

 

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