Erzbistum Köln – Maternushaus – Kirchenneubauten und Umgestaltung

8. Oktober 2019 (pek191008-uni)

Köln. Die Kirche bewahrt aus der Tradition ein umfangreiches künstlerisch-kulturelles Erbe. Damit dieses Erbe auch in die Zukunft fortgeschrieben und neue künstlerische Akzente gesetzt werden können, bedarf es Mutes und Engagements für innovative und qualitativ überzeugende Lösungen. Dies gilt gleichermaßen für Kirchenneubauten wie auch für die Umgestaltung bestehender Kirchen.

„Zusammenspiel: Kunst im sakralen Raum“

Neue Impulse dazu geben das Katholische Bildungswerk Köln und das Erzbistum Köln mit der Wanderausstellung „Zusammenspiel: Kunst im sakralen Raum“. Vom 30. Oktober bis zum 21. November sind im Kölner Maternushaus, Kardinal-Frings-Straße 1, Beispiele für Neu- und Umbauten, raumprägende Neugestaltungen sowie liturgische Geräte zu sehen, die in den vergangenen 20 Jahren in katholischen Bistümern und evangelischen Landeskirchen entstanden sind.

Vortragsgespräche zur Ausstellung

„Wir wollen die Besucher animieren, sich bei Neu- und Umgestaltungen frühzeitig qualitätsvolle Unterstützung zu holen“, sagt Monika Schmelzer vom Katholischen Bildungswerk Köln. Drei Vortragsgespräche parallel zur Ausstellung leisten dazu einen zusätzlichen Beitrag: Am Mittwoch, 30. Oktober, 19 Uhr, sprechen der Kunsthistoriker Peter B. Steiner und der Architekt Ulrich Königs im Maternushaus über zeitgenössische Kunst in der Kirche und die Frage,  "warum das Zusammenspielen von beiden begeistert“.

Am Dienstag, 5. November, 19 Uhr, steht im Maternushaus die Frage „Wie kommt die Kunst ins Spiel?“ im Mittelpunkt. Ob Aufforderungen, Ausschreibungen oder Wettbewerbe – diese und weitere Maßnahmen stellen der bildende Künstler Klaus Simon und der Theologe Philipp Reichling vor.

Am Donnerstag, 21. November, 19 Uhr, stellen der Architekt Tobias Klodwig und die bildende Künstlerin Angelika Weingardt Neubauten, Umgestaltungen und neue Fenster vor. Die Veranstaltung unter dem Titel: „Was wird denn da gespielt?“ findet im Piussaal des Kölner Priesterseminars, Kardinal-Frings-Straße 12, statt.

Die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. und das Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. haben die Wanderausstellung konzipiert.